Phantom Slayer

Das erste Spiel von der Wikipedia-Liste, das man tatsächlich als Vorläufer der Ego-Shooter betrachten kann und das ich auf meinem PC auch tatsächlich spielen konnte, ist Phantom Slayer für den TRS-80 Color Computer aus dem Jahr 1982. Natürlich muss dafür erst ein geeigneter Emulator her. Und das geht so:

  • Als Emulator dient XRoar. Ich habe mich erst mal für die Windows-Version entschieden, die Linux-Version compiliere ich mir mal, wenn ich ein bisschen Zeit habe. Die Zip-Datei der Windows-Version wird dagegen einfach irgendwo entpackt.
  • Der Emulator benötigt noch Kopien der TRS-80-ROMs, die gibt es z.B. hier. Die Datei coco2.zip herunterladen und den Inhalt in das XRoar-Programmverzeichnis kopieren. Wenn alles geklappt hat, sollte nach dem Start von XRoar das hier zu sehen sein:

    Alles so schön grün hier.

    Alles so schön grün hier.

  • Das Spiel selbst gibt es hier zum Download. Geladen und gleich gestartet wird es in XRoar durch Drücken von Ctrl+Shift+L.

Das Ziel des Spiels ist schnell beschrieben: In einem Labyrinth drei Phantome abschießen, ohne sich dabei selbst von diesen erwischen zu lassen. Bei Spielstart wird kurz eine Karte des zufällig erzeugten Labyrinths eingeblendet. Das hilft aber nicht viel, denn die Gänge sehen überall gleich aus, und ruckzuck verliere ich die Orientierung.

Glücklicherweise hat man als Spieler einen Detektor zur Verfügung, der anfängt zu piepen, sobald eines der Phantome in der Nähe ist. Allerdings sagt der einem nicht, aus welcher Richtung sich der Bösewicht nähert. Es ist mir häufiger passiert, dass mich der von hinten überrascht hat, während ich mich langsam und vorsichtig der nächsten Abzweigung im Gang nähere. Denn blindlings um die Ecke stürmen darf man auch nicht einfach, sonst besteht die Gefahr, einem Phantom direkt in die Arme zu laufen.

Als weitere Schwierigkeit kommt noch hinzu, dass die eigene Waffe nach jedem Abfeuern ein paar Sekunden benötigt, um sich wieder aufzuladen für den nächsten Schuss. Einfach irgendwo in einer Sackgasse “campen” ist also nicht, man sollte immer einen Fluchtweg haben.

Phantom Slayer

Phantom im Anmarsch

Von einem über 30 Jahre alten Spiel darf man natürlich keine grafischen Höchstleistungen erwarten, aber zumindest ist der Bildschirmaufbau schön flüssig, ohne Ruckeln oder Flackern. Das habe ich bei späteren Spielen schon schlechter gesehen.

Das Dingens hier ist zwar schon uralt, aber Spaß macht es immer noch. Nicht unbedingt abendfüllend, aber für ein paar Minuten Unterhaltung zwischendurch ist es immer gut.

Phantom Slayer

So ungefähr mein bestes Ergebnis bis jetzt

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One thought on “Phantom Slayer

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