3-Demon (1983)

Was war eigentlich die Standard-Ausstattung eines PCs im Jahr 1983? Eine kurze Suche bei der Allwissenden Müllhalde ergibt: In jenem Jahr bringt IBM den IBM PC XT auf den Markt. Wie der Name “eXtended Technology” andeutet, war das Gerät eine verbesserte Version des originalen PC, mit 128K RAM, einer 360K-5.25″-Floppy und immerhin einer 10 MB-Festplatte.

Obwohl der XT sicher nicht billig war, gab es schon damals Leute, die das Teil für die richtigen Aufgaben eingesetzt haben, nämlich für Spiele. Spiele wie 3-Demon beispielsweise. Interessant, dass dieses Spiel einen Wikipedia-Eintrag hat, denn eigentlich ist es nichts Herausragendes. Einfach Pacman in 3D, komplett mit Pillen-Mampfen, Geistern und Power-Pillen.

Nom nom nom

Nom nom nom

Das Labyrinth wird dabei in einfacher Wireframe-Graphik dargestellt, dazu gibt es Kopfschmerz-Sounds aus dem PC-Speaker (bzw. der DOSBox-Emulation davon). Eine 2D-Karte, die auf Knopfdruck (‘+’ im Ziffernblock) eingeblendet wird, gibt es allerdings auch.

Wo bin ich?

Wo bin ich?

Ein Vorteil dieses Spiels: Es läuft auch heute noch ohne Zicken (mit DOSBox, wie erwähnt) und tut genau das, was es soll. Das ist durchaus nicht selbstverständlich bei den Spielen dieses Jahrgangs, wie ich inzwischen feststellen musste.

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