3D Maze (VC20, 1984)

Damals in den 1980er Jahren, nachdem ich zum ersten Mal etwas über den Commodore VC 20 (oder VIC 20, wie er in anderen Gegenden der Welt hieß) gehört habe, kam mir dieses Gerät immer wie ein Überbleibsel aus einer fernen Computer-Steinzeit vor. Was sollte sich schon mit ganzen 5K RAM (in der Grundausstattung), 22 Zeichen pro Zeile im Text- und 176 x 184 Pixeln im Grafikmodus anfangen lassen? Mein erster Computer hatte schließlich 1985 schon dicke 128K Speicher…

Zu was der VC 20 in der Lage war, dieser Frage gehe ich mal nach anhand von 3D Maze nach. Heute bin ich also mal ein Astronaut, der in einem Labyrinth abgesetzt wurde und den Ausgang finden muss, bevor die Atemluft ausgeht. Das Labyrinth reicht dabei je nach Schwierigkeitsgrad von simpel…

3D Maze

…bis unübersichtlich:

3D Maze

Das 3D-Labyrinth wird in einfacher Wireframe-Grafik dargestellt, wie sie zu der Zeit Standard war. Durch dieses Labyrinth bewege ich mich schrittweise, wobei jeder Schritt und jede Drehung eine Einheit der kostbaren Atemluft verbraucht. Das Ganze geht solange, bis ich entweder den Ausgang gefunden habe oder die Luft komplett verbraucht ist.

3D Maze

Mehr gibt es zu diesem Spiel auch nicht zu sagen. Wirklich sehr einfach gestrickt. Aber immerhin: In letzter Zeit habe ich ähnliche Games auch schon schlechter gesehen. Hier ist wenigstens immer klar, was zu tun ist, und das Programm spricht sehr gut auf den (emulierten) Joystick an.

Diese anderen Home Computer hatten übrigens deutlich mehr als 5K RAM…

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