Cholo: Geschummelt!

Mit etwas mehr Spielzeit haben sich einige meiner Probleme mit Cholo geklärt. Beispielsweise gibt die im vorigen Beitrag verlinkte Karte offenbar die tatsächliche Gebäudeanordnung und -anzahl oder ähnliches nicht ganz exakt wieder, sondern dient eher als grobe Orientierungshilfe.

Sehr hilfreich bei der Orientierung ist auch das Radar-Programm, das die reichlich nutzlosen Pixelhaufen der Übersichtskarte durch eine Anzeige der nächstgelegenen Gebäude und der anderen Roboter in der Nähe ersetzt. Dieses Programm kann der Hacker-Bot vom ersten Terminal herunterladen, bei dem es auch die Passwortliste gibt.

Cholo

Daruf bin ich allerdings nicht selbst gekommen, ich habe einen Walkthrough zur Hilfe genommen und somit geschummelt. Aber auf die meisten Schritte zur Lösung meines Bunker-Problems wäre ich selbst nie gekommen.

Ich habe nicht vor, den ganzen Walkthrough nachzuerzählen, aber ein paar interessante Punkte wollte ich doch erwähnen (Achtung Spoiler):

  • Die Wächter-Roboter lassen sich zwar zerstören, für jeden beseitigten taucht aber sofort ein neuer auf. Am besten ist es daher, diesen Blecheimern einfach aus dem Weg zu gehen.
  • Ein wichtiges Terminal befindet sich auf einer Insel, die nur mit Hilfe eines Teleporters zu erreichen ist. Der Dreh dabei: Der Teleporter funktioniert nur, wenn beide seiner Plattformen durch eigene Roboter besetzt sind. Die tauschen dann die Plätze. Den Teleporter auf der Insel musste ich deshalb mit einem fliegenden Roboter besetzen, um meinen Hacker zum Terminal zu bringen. Da wäre ich wahrscheinlich selbst nie darauf gekommen, denn der Teleporter gibt keinerlei Hinweis auf diesen Trick.
  • Ich kann auch meine Roboter auf ein Schiff verladen, das ich zuvor übernommen habe, und diese damit zu einer nicht auf der Karte gezeigten Insel bringen. Das Verladen der Roboter erfolgt ebenfalls über Teleporter an den jeweiligen Piers.Cholo
  • Der Bunker wird letztendlich geöffnet, in dem eine Bombe in ein gekapertes Flugzeug verladen wird und der Flieger in ein Gebäude gesteuert wird, um dieses zu zerstören. So etwas würde sich heutzutage wahrscheinlich kaum noch ein Game Designer trauen.

    Erledigt!

    Erledigt!

Man sieht schon an dieser Aufzählung, dass es bei Cholo vieles zu entdecken und zu erforschen gibt. Das ist wirklich sehr gelungen. Wenn es noch etwas zu kritisieren gibt, dann, dass die Welt etwas “leer” wirkt. Das fängt schon beim Sound an: Es gibt nur sehr wenige Soundeffekte, eigentlich nur bei Schüssen und Zusammenstößen, ansonsten bewege ich mich in Totenstille durch dié Stadt. Ein paar mehr Hintergrundgeräusche wären schön gewesen. Und auch ein paar NPCs oder ein anderer Weg, um Nachrichten zu bekommen, die die Welt etwas mehr ausgestalten.

Aber es ist erfreulich, dass die Zeit der simplen Labyrinth-Spielchen an diesem Punkt bereits vorbei ist. Mal sehen, was als nächstes auf mich zu kommt…

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